Auf ins Falken-Zeltlager 2025!

Hervorgehoben

Komm in unser Edelweißpirat*innenlager – Gegen den Faschismus für alle Zeit!

Auch 2025 fahren wieder alle Falken aus Bayern zusammen auf das große Sommer-Zeltlager in Schwangau im Allgäu.
Uns erwartet wieder die schöne Landschaft mit Flüssen, Seen, Bergen und vielen Kühen.
Wir bauen gemeinsam unsere kleine Falken-Kinder-Republik am Fuße der Alpen. Dort fragen wir uns zusammen, wie wir die Welt für uns und alle besser und lebenswert gestalten können.

 

2 Wochen... in Zelten zusammen leben, bauen, spielen und planschen, über Dinge sprechen, die uns beschäftigen, gemeinsam kochen, richtig austoben und eine schöne Zeit haben!


Wer, Wann und Wo?

Das Sommercamp findet vom Samstag, den 02.08.2025 bis Freitag, den 15.08.2025 auf dem Falken-Zeltlagerplatz in Schwangau statt. (Kurt-Löwenstein-Haus, Am Luss 1, 87645 Schwangau)

Download: Ausschreibung und Anmeldung Zeltlager 2025

 

 

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Falken-Block! Richtig Bock!

Gestern war Arbeiter:innenkampftag! Wir sind immer noch ganz begeistert. Wir haben einen Kinder- und Jugendblock organisiert, in dem um die 50 Falken-Genoss:innen, darunter sehr viele Kinder und Jugendliche aus unseren Gruppen, mitmarschiert sind. Wir waren laut für Kinderrechte, wütend gegen Nazis und Ausbeuter, hatten Spaß und gute Laune und waren stolze, rote Falken! Immer wieder haben wir laut unser Falkenlied „Im blauen Hemd“ gesungen. Und zwar gegen die Kriegstreiber und Waffenproduzenten in Politik und Wirtschaft: „Nie, nie wollen wir Waffen tragen! Nie, nie wollen wir wieder Krieg! Lasst die hohen Herrn sich selber schlagen – wir machen einfach nicht mehr mit!“
Es haben sich viele Kinder mit ihren Eltern unserem Block angeschlossen, sodass wir am Ende sogar etwa 70- 80 Menschen im Falken-Kinder- und Jugendblock waren. Einfach schön!

Danach gab es ein großes Fest. Dort haben wir Zuckerwatte gegen Spende verkauft und es gab eine tolle Tombola mit vielen Preisen. Die waren alle leergeräumt am Ende vom Tag.

Es gab dann auch noch eine Rede von Kindern aus der F-Gruppe: „Wir finden Krieg scheiße und zwar Krieg auf der ganzen Welt…Außerdem finden wir ungerecht, dass manche, zum Beispiel Fußballspieler so viel Geld verdienen und andere, zum Beispiel Krankenschwestern, so wenig!“

Danach haben die Jugendlichen gesprochen und kritisiert, dass sie keinen Ausbildungsplatz finden können und dass sie nicht genug Geld verdienen in der Ausbildung. Sie wollen nicht ewig Kinder bleiben, sondern selbstständig leben können. Sie wollen aber auch nicht von Kapitalisten ausgebeutet und als billige Arbeitskraft ausgenutzt werden: „Wir wollen Bildung, Ausbildung und Arbeit ohne Ausbeutung – wir brauchen eine klassenlose Gesellschaft!“

Es war ein sehr schöner 1. Mai – er hat uns Kraft gegeben für die Klassenkämpfe im kommenden Jahr. Wir hoffen, euch auch!

Freundschaft!

 

Online-Veranstaltung: „hier und jetzt: Solidarität statt Polizei”

Bild vom Jamnitzer Platz. Vorderseite des Flyers für die Kritischen Sommertage

Teil der Soli-Vortragsreihe: „kritische sommertage 2021“

🎙 Vortrag: “hier und jetzt: Solidarität statt Polizei” von CopWatch Leipzig
📅 Datum: 03.07.2021 um 19:00 Uhr
📬 Anmeldung: Schickt eine E-Mail an turmkollektiv@falken-nuernberg.de oder an akohmgegenrechts@riseup.net
Wir schicken euch dann kurz vor der Veranstaltung den Link für die Teilnahme an der Online-Veranstaltung zu.

Täglich neue Meldungen von rechtsextremen Chatgruppen in der Polizei, verschwundener Munition, Polizeigewalt oder Tode im Polizeigewahrsam lassen ernsthafte Zweifel aufkommen, ob diese Institution überhaupt noch reformierbar ist. Dies gilt umso mehr, wenn die Polizei für viele Menschen keine Ansprechstelle ist, die “Sicherheit” gewährleistet, sondern diejenigen sind, die das Leben gewaltvoll kontrolliert.
Wir von Copwatch Leipzig wolle die Polizei, wie wir sie bisher kennen, abschaffen und durch andere Mechanismen zur Herstellung von “Sicherheit” und “Gerechtigkeit” ersetzen. Die aus us-amerikanischen Black Power Bewegungen hervorgegangene Forderung “Abolish The Police!” ist keine einfach Reform, die sich ohne notwendige gesellschaftliche Veränderungen vollziehen kann. Kapitalismus und Nationalstaat, als die von der Polizei zu schützende sog. „Sicherheit und Ordnung“ müssen daher ebenso überwunden werden, wie wir solidarische Mechanismen im Umgang mit Gewalt und Konflikten in unseren Communities entwickeln müssen. Der Abolishing-Ansatz ist also eingebettet in einen gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozess, zu dem wir gemeinsam erste Schritte wagen wollen.
Wir wollen die aktuellen Aufgaben und Ressourcen der Polizei analysieren. Wie viel Geld hat die sächsische Polizei zur Verfügung? Was bliebe überhaupt noch an Aufgaben übrig, würde man die meiste “Kriminalität” als Ausdruck sozialer Probleme begreifen und an deren Ursache ansetzen würde, statt die Menschen mit Kontrolle und Bestrafung zu bekämpfen? Dies hat CopWatch Leipzig auch hier als Konzept zur mittelfristigen Abschaffung der Polizei in Deutschland aufgeschrieben (dt/engl): https://copwatchleipzig.home.blog/2021/04/23/ein-konzept-zur-abschaffung-der-polizei-in-deutschland/

Dieses wollen wir vorstellen und dann mit euch darüber ins Gespräch kommen. Dies hat CopWatch Leipzig in der Vergangenheit bereits mit verschiedenen Aktivist*innen aus unterschiedlichen sozialen und politischen Bereichen (https://copwatchleipzig.home.blog/2021/04/12/event_solidaritat_statt_polizei/). Zusammen wollen wir die Frage weiter diskutieren: was müssen wir in unserer Gesellschaft, in Nachbar*innenschaften und communities tun, um „Sicherheit“ und „Gerechtigkeit“ auf andere Weise als durch Polizei herzustellen und sie so überflüssig zu machen?

💵 Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des AK OHM gegen Rechts statt. Die „Kritischen Sommertage sollen als Soli-Veranstaltung für die beiden verurteilten Genossen von Jamnitzer Platz stattfinden. Da die Vorträge aber online stattfinden, bitten wir euch um eine Spende direkt auf das Soli-Konto:

Rote Hilfe Nürnberg
GLS Bank
IBAN: DE85 4306 0967 4007 2383 59
Verwendungszweck: Jamnitzer

🎬 Weitere Veranstaltungen aus der Reihe:

  • 28.06., 19:00 Jamnitzer-Prozess – Unschuldig im Knast von der Gruppe „Auf der Suche“
  • 08.07. Was tun, wenn’s brennt von der Rote Hilfe e.V. Regionalgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen
  • 16.07. Racial Profiling und rassistische Polizei-Gewalt

Der Sommer wird kommen…

Wasser, Wat SAND und Widerstand! Falken Zeltlager 2021 auf der Insel Föhr vom 7. bis 22. August 2021

Achtung: ORT und ZEIT musste geändert werden. Da wir aufgrund von Corona nicht nach Föhr fahren können.

UMGEPLANT und JETZT:

8.-22.8. Zeltlager in Berlin Heiligensee auf der Sanddüne

Wie jeden Sommer fahren wir Falken auch 2021 auf unser Sommercamp. Diesmal geht’s auf die  Nordseeinsel Föhr an einen Zeltplatz mit Strand, Dünen und Meer. nach Berlin Heiligensee auf einen tollen Falkenzeltplatz mit vielen Bäumen, einer Sanddüne und Badestelle an der Havel. Zwei Wochen lang leben wir dort in Zelten zusammen, bauen, spielen und planschen, diskutieren und sprechen über Dinge, die uns beschäftigen, kochen gemeinsam, toben uns mal so richtig aus und haben eine schöne Zeit… komm doch mit!

Jede* und Jeder der schon mal über eine politische Fragemit jemanden gesprochen hat oder bei so einem Gespräch zugehört hat, kennt diese Aussage: „ Immer seid ihr Linken gegen etwas, könnt ihr nicht auch mal für etwas sein?“ – und wie wir das können! Im Zeltlager reden wir nicht nur darüber, sondern machen es auch. Wir sind für eine Welt in der es jedem Menschen gut gehen kann, in der niemand arm sein muss und niemand Angst haben muss vor Gewalt und Ausgrenzung. Diese Welt bauen wir uns im Zeltlager selbst auf. Sie ist der Beweis, dass es möglich ist. Die Regeln bestimmen wir alle zusammen und wenn jemand in der Gruppe ungerecht behandelt wird, versuchen wir gemeinsam eine gute Lösung zu finden.

Zukunftsorientiertwollen wir uns dieses Zeltlager mit den dringenden Themen unserer Zeit beschäftigen. ‚Von Black Life Matters‘, über den Klimanotstand und die schlimmen Zustände, die Menschen auf der Flucht ertragen müssen bis hin zur Wohnungsnot und zum Feminismus. Es gibt weltweit so viele „Baustellen“ an denen wir Verbesserungen erkämpfen können und wir sind damit nicht allein. Es gibt zu allen von diesen Themen schon Bewegungen mit coolen Menschen von denen wir lernen können, mit denen wir solidarisch sein können und mit denen wir bauen können an unserer besseren Welt.

Passenderweise heißt der Zeltplatz auf den wir fahren auch „unsere Welt“. Es ist ein Falkenzeltplatz. Wir können hier Kraft tanken für alle Herausforderungen, die auf uns warten und uns ausruhen von allem Stress (auch vom blöden Corona). Es wird ein extra Mädchenzelt geben und tolles Programm für Grundschulkinder und Jugendliche bis 17 Jahren. Und am Ende werden wir merken: „Gegen etwas sein“ ist nicht unbedingt was Schlechtes. Denn wenn man etwas Blödes abschafft, schafft man Platz für etwas Besseres. Deswegen ist unser Zeltlagermotto auch: Wasser, Watt Sand und Widerstand.Und wer nicht weiß was ein Watt ist oder noch niemals auf einem gelaufen ist, muss erst recht mitfahren. Wir und die Wattwürmer Sandwürmer freuen uns auf euch.

Kontaktdaten:
Gleißbühlstr. 7
90402 Nürnberg
Telefon: 0911/443709
Für sämtliche Nachfragen stehen wir gerne zur Verfügung und beraten auch über Zuschussmöglichkeiten.

Was kostet’s:
Für Mitglieder kostet’s 280 Euro, Für Nichtmitglieder 340 Euro. Geschwisterrabatt von 30% möglich. Darin enthalten sind Hin- und Rückfahrt, Verpflegung und Unterkunft auf dem Zeltlager in Mehrpersonenschlafzelten, nach Alter aber nicht nach Geschlecht getrennt. Wir können auch BuT Gutscheine einsetzen.

Hier findet ihr die Ausschreibung zum ausdrucken:

Ausschreibung_Zela 2021 Föhr

„Gegen das Vergessen“: Deportationsbahnhof Märzfeld

🚧 ACHTUNG 🚧 Der Vortrag wurde auf den 22.4.2021 um 19:00 Uhr verschoben 🚧 ACHTUNG 🚧

🎙 Vortrag: „Gegen das Vergessen“: Deportationsbahnhof Märzfeld von Leo Stöcklein
📅 Datum: 15.04.2021 um 19:30 Uhr 22.4.2021 um 19:00 Uhr
📬 Anmeldung: Schickt uns eine E-Mail an turmkollektiv@falken-nuernberg.de
Wir schicken euch dann kurz vor der Veranstaltung den Link für die Teilnahme an der Online-Veranstaltung zu.

Die digitale Führung von Leo Stöcklein (1.Staatsexamen in Latein/Geschichte) bringt die Geschichte des verlassenen und aus der öffentlichen Erinnerung verbannten Bahnhof Märzfeld näher.

Im Hauptteil folgen drei Themenpunkte: Der Bahnhof als Projekt für die Reichsparteitage 1933 bis 1938, als Täterort der Deportationen jüdischer Bürgerinnen Nordbayerns 1941/42 und mahnendes Beispiel missachteter Erinnerungskultur. Den Abschluss der virtuellen Route bilden die Themen der Zwangsarbeit und Kriegsgefangenenlager in unmittelbarer Nähe zum Areal im Süden des Reichsparteitagsgeländes – insofern spannend, als dass man mit dem Reichsparteitagsgelände bislang eher NS-Propaganda, Volksfest-Charakter und Militäraufmärsche verbindet.

Die bei der Anmeldung erhobenen Daten werden gemäß Bundesdatenschutzgesetz und DSGVO vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Zweck Dir den Link zur Online-Veranstaltung zu übermitteln. Natürlich hast du das Recht auf unentgeltliche Auskunft, Berichtigung oder Löschung deiner personengebundenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Für die Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen der SJD – Die Falken Unterbezirk Nürnberg (Impressum/Datenschutz | Sozialistische Jugend – Die Falken).

Zur Durchführung nutzen wir das Programm Zoom. Die geltenden Datenschutzrichtlinien können hier eingesehen werden: https://zoom.us/de-de/privacy.html

Online-Veranstaltung: „Zuviel socialistisches Gift?!“ – Die Proletarische Frauenbewegung in Nürnberg

Frauen in Fabrik
Eine Bewegung, an der niemand vorbeikam: Die der proletarischen Aktivistinnen an der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Während die bürgerlichen Frauenrechtlerinnen bessere Bildungsmöglichkeiten und den Zugang zu höheren Berufen forderten, mussten sie um gerechte Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen in den Fabriken kämpfen. Dabei war eine politische und gewerkschaftliche Betätigung von Frauen in der Kaiserzeit eine schwierige Sache: Das Vereinsgesetz untersagte ihnen jegliche politische Arbeit, wovon insbesondere die Sozialistinnen betroffen waren. Ihre Versammlungen wurden polizeilich überwacht und aufgelöst. Die Frauenbewegung der Kaiserzeit konnte viele ihre Ziele erreichen, nicht zuletzt das Frauenstimmrecht nach Ende des Ersten Weltkrieges.
Wegbereiterinnen der proletarischen Frauenbewegung wie „das Fräulein“ Käte Schmidt, Luise Fischer und die Gewerkschafterin Helene Grünberg ermöglichten durch ihre Kämpfe einen rasanten Fortschritt in der Frauenpolitik.

📅 Datum: 14.01.2021 um 19:30 Uhr
📬 Anmeldung: Schickt uns eine E-Mail an turmkollektiv@falken-nuernberg.de
Wir schicken euch dann kurz vor der Veranstaltung den Link für die Teilnahme an der Online-Veranstaltung zu.

Die bei der Anmeldung erhobenen Daten werden gemäß Bundesdatenschutzgesetz und DSGVO vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Zweck Dir den Link zur Online-Veranstaltung zu übermitteln. Natürlich hast du das Recht auf unentgeltliche Auskunft, Berichtigung oder Löschung deiner personengebundenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Für die Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen der SJD – Die Falken Unterbezirk Nürnberg (Impressum/Datenschutz | Sozialistische Jugend – Die Falken).
Zur Durchführung nutzen wir das Programm Zoom. Die geltenden Datenschutzrichtlinien können hier eingesehen werden: https://zoom.us/de-de/privacy.html